Armutsprävention: Impulse zum Hinschauen und Handeln 

Gerda Holz (ISS Frankfurt) und Dr. Antje Richter-Kornweitz (Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen) haben unter dem Blickwinkel „Armutsprävention“ die aktuelle Lage von Kindern in den Blick genommen und verschiedene (positive) Entwicklungen und Lösungen befördert. Einige der Impulse zum Hinschauen und Handeln – auf fachlicher, institutioneller, kommunaler, staatlicher und politischer Ebene – entnehmen Sie den Dokumenten im Anhang.

Gemeinsam mit vielen weiteren Engagierten wurden erste „Sofortmaßnahmen“ erreicht:

  • BuT-Leistungen (Schulmittagessen) können dezentral organisiert werden. Die Auszahlung als Zuschuss wird weiter gefordert.
  • Home-Schooling: Berechtigte Schüler erhalten einen Zuschuss von 150 Euro für die Anschaffung der technischen Ausrüstung.
  • Grundsensibilisierung: Die Bedürfnisse von Kindern/Jugendlichen und Familien sowie die Ausweitung sozialer Ungleichheit als Folge der Corona-Krise müssen in der Corona-Bewältigungspolitik mehr Gewicht erhalten.

Neben einer Verbesserung der Situation im Hier und Jetzt gilt es im Anschluss an die Corona-Zeit den Blick auf strukturelle Um- und Neuorientierung zu richten. „Die Corona-Krise verdeutlicht die Schwachstellen in unserem System ungemein. Die Lehren, die wir daraus heute ziehen, sind die Grundlage zur Verbesserung der strukturellen Armutsprävention für die ‚Nach-Coronazeit‘“ (Gerda Holz und Dr. Antje Richter-Kornweitz).

Kontaktadresse für Rückfragen:  Gerda Holz, ISS-Frankfurt a.M. www.iss-ffm.de | 069 / 95789-131 | gerda.holz@iss-ffm.de