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Aktionstag 2014 – Pressemeldung des BMFSFJ

Zum heutigen Aktionstag der Lokalen Bündnisse für Familie veröffentlichte das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend folgende Pressemitteilung:

Bundesministerin Manuela Schwesig: „Die Lokalen Bündnisse für Familie sind eineeinzigartige Erfolgsgeschichte.“

Bundesweite Initiative für Vereinbarkeit von Familie und Beruf feiert ihr zehnjähriges Jubiläum mit mehr als 750 Aktionen.

Anlässlich des Aktionstags 2014 der bundesweiten Initiative „Lokale Bündnisse für Familie“ am 15. Mai besucht Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig das Lokale Bündnis im brandenburgischen Falkensee. Gemeinsam mit dem Bürgermeister der Stadt Falkensee, Heiko Müller, und im Beisein von mehr als 100 Kindern und Erwachsenen, würdigt sie das große Engagement des Bündnisses als wichtigen Akteur der bundesweiten Initiative. Diese feiert 2014 ihr zehnjähriges Jubiläum. Zu ihrem Aktionstag rund um den 15. Mai machen die Lokalen Bündnisse für Familie deshalb in ganz Deutschland auf ihre Arbeit aufmerksam unter dem Motto „Einzigartig. Partnerschaftlich. 10 Jahre Lokale Bündnisse für Familie“ Die Lokalen Bündnisse
für Familie haben eine einzigartige Erfolgsgeschichte geschrieben. Seit zehn Jahren engagieren sich im ganzen Land die verschiedensten Partner für familienfreundlichere Lebens- und Arbeitsbedingungen. Sie unterstützen damit Eltern aktiv bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. In vielen Städten und Gemeinden zählen die Bündnisse heute zu den tragenden Säulen
und Innovationsmotoren erfolgreicher Familienpolitik vor Ort. Mit Freude und Stolz gratuliere ich der Initiative deshalb zum zehnjährigen Bestehen. Und ich bedanke mich bei allen Aktiven für die wertvolle und beispielhafte Arbeit“, sagt die Bundesministerin anlässlich ihres Besuches beim Lokalen Bündnis Falkensee.

So wie in Falkensee präsentieren vom 10. bis zum 25. Mai Lokale Bündnisse in ganz Deutschland die jahrelange erfolgreiche Kooperation der verschiedenen Akteure in den Netzwerken. An rund 440 Standorten finden dazu mehr als 750 Aktionen statt. Gemeinsam mit rund 29.000 Partnerorganisationen aus allen Bereichen der Gesellschaft – darunter zum Beispiel auch mehr als 5.000 Unternehmen – sind in den Lokalen Bündnissen für Familie in den vergangenen zehn Jahren tausende Projekte entstanden, die Eltern dabei unterstützen, Zeitkonflikte im Alltag und Engpässe bei der Kinderbetreuung zu reduzieren. Damit setzen sich die Lokalen Bündnisse für ein Thema ein, das viele Menschen bewegt. 60 Prozent der Eltern mit Kindern zwischen einem und drei Jahren wünschen sich beispielsweise, dass beide Partner im gleichen Umfang erwerbstätig sind und sich gemeinsam um Haushalt und Familie kümmern können. Allerdings realisieren derzeit nur 14 Prozent ein solches Modell. Mit Angeboten für die Ferien-,
Notfall- und Nachmittagsbetreuung, mit Freizeitaktivitäten speziell für Väter und Kinder sowie mit Unterstützung beim beruflichen Wiedereinstieg leisten die Bündnisse einen wichtigen Beitrag, damit berufstätige Eltern die Aufgaben in der Familie partnerschaftlich teilen und ihre Erwerbswünsche umsetzen können.

Weitere Informationen finden Sie unter www.lokale-buendnisse-fuer-familie.de oder http://www.aktionstag2014.de

Zum Wettbewerb der Bündnis-Bilder zum Aktionstag 2014 geht es hier.

Bis zum 27.05. können Sie Bilder von Ihrer Bündnisarbeit einreichen.

15. Netzwerktagung in Schwäbisch Gmünd

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Auf dem Programm standen die Nacht der Familie, ein Veranstaltungsformat aus Berlin sowie die Genossenschaft, als Organisationsform zur Verwirklichung von Familienfreundlichkeit. Vortragende war Dr. Michael Roth vom Genossenschaftsverband Baden-Württemberg. Nach einem kurzen Imbiss stand die  Landesgartenschauauf dem Programm. Hier ließen sich Ideen für die Verwirklichung von Familienfreundlichkeit bewundern.

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Aktionstag 2014 unter dem Motto „Einzigartig. Partnerschaftlich. 10 Jahre Lokale Bündnisse für Familie“

Einzigartige, partnerschaftliche Zusammenarbeit in zehn Jahren Bündnisarbeit steht im Mittelpunkt des Aktionstags rund um den 15. Mai 2014

Seit zehn Jahren gestalten Lokale Bündnisse familienfreundliche Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien – in einzigartig partnerschaftlicher Zusammenarbeit nahezu flächendeckend in ganz Deutschland. Mit ihren maßgeschneiderten Betreuungslösungen und Unterstützungsangeboten für Familien leisten sie einen entscheidenden Beitrag für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und erhöhen die Lebensqualität für Familien vor Ort. Anlässlich des bundesweiten Aktionstages 2014 rücken die Lokalen Bündnisse ihre Themen, Erfolge und das Jubiläum der Initiative unter dem Motto „Einzigartig. Partnerschaftlich. 10 Jahre Lokale Bündnisse für Familie“ mit zahlreichen Aktionen in den Mittelpunkt. Weiter

Projekt „Gute Chancen für alle Kinder“ endet mit Familienfest am 5. April

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Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier: Flyer_Familienfest_Freigabe_III

Um die Hilfsangebote für Kinder aus Familien mit geringem Einkommen zu verbessern, startete die Universitätsstadt Tübingen in Kooperation mit dem Bündnis für Familie Tübingen im März 2013 das Projekt „Gute Chancen für alle Kinder – mit Familien aktiv gegen Kinderarmut“. Ziel des Projekts ist es, gute Entwicklungschancen für alle Tübinger Kinder zu schaffen, Familien zu unterstützen, das Zusammenwirken der Hilfen zu verbessern und Engagement sowie Solidarität zu stärken. Während des rund einjährigen Projekts wurden Workshops veranstaltet und Befragungen durchgeführt. Das Projekt schließt am Samstag, 5. April 2014 von 14 bis 17 Uhr mit einem großen Familienfest in der Hermann-Hepper-Halle ab. Die wichtigsten Ergebnisse und Vorschläge werden dort vorgestellt.

„Es begeistert mich, wie viele Bürgerinnen und Bürger sich bei dem Projekt eingebracht haben. Die meisten haben großes Interesse auch weiterhin bei der Verbesserung der Hilfen und Angebote mitzuwirken“, sagt Tübingens Erster Bürgermeister Michael Lucke. Über 400 Tübingerinnen und Tübinger beteiligten sich an der Umsetzung. 122 Personen aus Tübinger Vereinen, Institutionen und Gruppen sowie Mitglieder des Gemeinderats trafen sich im Sommer 2013, um in Fokusgruppen die für Familien wichtigen Lebensbereiche zu diskutieren. In einer großen Befragung von Dezember 2013 bis Januar 2014 wurden Familien, Eltern, Kinder und Jugendliche, die von Armut betroffen sind einbezogen. Zusätzlich fand eine qualitative Befragung mit wenigen Eltern und Schülern statt. Hierbei halfen über 50 ehrenamtliche Interviewer und 240 Personen beantworteten die Fragen zur Kinderarmut in Tübingen.

„Die Erfahrungen und Vorschläge der befragten Familien helfen uns fehlende Unterstützung schneller zu erkennen und an den Stellen anzusetzen, an denen dringend mehr Hilfe benötigt wird“, erklärt Elisabeth Stauber, Familienbeauftragte der Universitätsstadt Tübingen. Die Befragten sind zur einen Hälfte selbst direkt von Armut betroffen, zur anderen Hälfte stehen sie beruflich oder privat in nahem Kontakt mit einkommensschwachen Familien.

Wichtige Ergebnisse der Befragung sind, dass es zwar schon eine Vielzahl an Angeboten in Tübingen gibt, diese jedoch nicht ausreichend bekannt sind oder die Familien nicht genau wissen, wie sie die Angebote nutzen können. So kennen beispielsweise viele Familien die KinderCard und die KreisBonusCard, doch ihnen ist nicht klar, welche Ermäßigungen sie damit genau bekommen. Darüber hinaus wünschen die Familien sich mehr Leistungen, die wirkliche Teilhabe für ihre Kinder ermöglichen, wie zum Beispiel kostenfreie oder stark ermäßigte Sportangebote, Musikunterricht, Ferienangebote und vor allem Nachhilfe, nicht nur bei Versetzungsgefahr. Wichtig sind hierbei auch Ermäßigungen für Familien, die knapp über der Einkommensgrenze für diese Angebote liegen. Sowohl bei der Wohnungs- als auch bei der Arbeitssuche besteht der Wunsch nach Beratung und Hilfe. Insbesondere Jugendliche, die sich im Übergang zwischen Schule und Arbeit befinden, benötigen hier Unterstützung.

Um bedürftige Familien künftig besser zu unterstützen, wurden eine Reihe von Vorschlägen erarbeitet. Dazu gehört unter anderem der Aufbau einer allgemeinen Sozialarbeit in den Stadtteilen, verbunden mit Stadtteil- und Familientreffs. Die Nutzungsmöglichkeiten der Tübinger KinderCard sollen ausgebaut und auch für Familien an der Armutsschwelle nutzbar werden. Des Weiteren sollen Erwachsene wie Jugendliche mehr Beratung und Unterstützung bei der Suche nach Arbeit und einer bezahlbaren Wohnung erfahren. Zur Abrundung der Maßnahmen sollen Tübinger Patenprojekte wie LeiTa, Rock Your Life, INET und das Patenschaftsprojekt Asylzentrum abgesichert und erweitert werden, da diese die Familien gut erreichen. Zur kontinuierlichen Umsetzung der Verbesserungen möchten die Universitätsstadt Tübingen, das Bündnis für Familie und die LIGA der freien Wohlfahrtspflege einen gemeinsamen Runden Tisch Kinderarmut initiieren, der zwei- bis dreimal jährlich tagen soll.

Diese und weitere Handlungsvorschläge werden am Donnerstag, 3. April 2014 im Sozialausschuss vorgestellt und beraten. Das Projekt geht als Beispiel guter kommunaler Praxis zur Kinderarmutsbekämpfung in den ersten Landes-Kinderarmutsbericht ein. Am Mittwoch, 4. Juni 2014 findet in der Alten Aula in Tübingen ein Fachtag zur Kinderarmutsprävention mit Sozialministerin Frau Katrin Altpeter statt.

www.tuebingen.de/kinderarmut

 

29.04.2014 Veranstaltung zur Handreichung „Familienfreundliche Kommune“

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Am Rande einer Fachveranstaltung zum Thema „Inklusion“ im Ettlinger Franz-Kast-Haus am 16.03.14 überreichte  Patrik A. Hauns der Familienpolitischen Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Anneke Graner MdL, die druckfrische Neuauflage der „Handreichung Familienfreundliche Kommune“. Die überarbeitete und um das Handlungsfeld Gesundheitsförderung erweiterte Handreichung wurde ganz wesentlich von Akteuren des Netzwerks Familie mitgestaltet. Sie kann ab sofort bei der Familienforschung im Statistischen Landesamt oder beim KVJS angefordert werden.

Auf Grundlage der neuen Handreichung findet am 29.04.14 bei der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Karlsruhe (VWA) ein sog. Anwenderseminar mit dem Titel „Auf dem Weg zur familienfreundlichen Kommune“ statt. Das Tagesseminar, welches von Hans-Jürgen Lutz und Patrik A. Hauns geleitet wird, spricht dabei vorallem kommunale Entscheider wie Bürgermeister, Funktionsträger und leitende Mitarbeiter/-innen an. Anmeldungen sind bei der VWA, Tel. 0721/98550-16 oder gabriele.reuter@vwa-baden.de möglich.“