Vorstandswahl 2020 | Satzungsänderungen

Die Mitglieder des Netzwerks Familie Baden-Württemberg haben, gemäß einer gelichzeitigen Satzungsänderung, einen erweiterten Vorstand mit drie Stellvertretenden Vorsitzenden und regionalen Ansprechpartnerinnen gewählt.

Dies ist das Ergebnis des schriftlichen Abstimmungsverfahrens:

Erste Vorsitzende: Iris Fahle, Rechberghausen
Stellvertretende Vorsitzende: Stefan Goller Martin, Ravensburg
Patrik Andreas Hauns, Bruchsal
Hansjürgen Meinhardt, Göggingen
Schriftführerin: Sophia Tesfay, Heidelberg
Schatzmeisterin: Carola Pigisch
Beisitzerinnen: Dagmar Gräfingholt, Freiburg
Hilde Huber, Göppingen
Kassenprüfer/in Doris Albrecht, Horb am Neckar
Horst Köhnlein, Bodelshausen

 

 

 

Neuauflage erschienen: Handreichung Familienfreundliche Kommune 2020

Familienbewusstes Handeln ist ein aktuelles Querschnittsthema wie eh und je und unerlässlich für die Qualitätsentwicklung des Gemeinwesens.

Die rasante Dynamik gesellschaftlicher Entwicklungen in einer globalisierten und digitalisierten Welt stellen die Kommunen mit ihren Akteuren und Verantwortungsträger*innen insgesamt vor große Herausforderungen.

Die Arbeitsgruppe „Handreichung Familienfreundliche Kommune“ – bestehend aus Expert*innen der AG Netzwerk Familie BW, der FamilienForschung BW im Statistischen Landesamt, des Kommunalverbands für Jugend und Soziales BW hat die 2006, 2010 und 2014 erschienene Handreichung erneut in bewährter Weise fortgeschrieben. Die redaktionell komplett überarbeite und ergänzte Neuauflage finden Sie hier:

Alltägliche Gewalt wird weltweit unterschätzt – auch in Deutschland

Gewalt gehört in allen Ländern der Erde und in allen gesellschaftlichen Gruppen für viele Kinder noch immer zum Alltag. Weltweit sind jedes Jahr eine Milliarde Kinder und Jugendliche zwischen zwei und 17 Jahren von physischer, sexueller oder psychischer Gewalt betroffen – das ist jedes zweite Kind. Anlässlich des 20. Jahrestages der Verabschiedung des Rechts auf eine gewaltfreie Erziehung in Deutschland ruft UNICEF dazu auf den Schutz der Kinder vor Gewalt endlich umfassend zu verwirklichen – in Deutschland und weltweit.

Schockierende Verbrechen an Kindern, wie zuletzt in Münster oder Lügde, finden punktuell große Beachtung. Gleichzeitig bleiben die vielen alltäglichen Gewalterfahrungen, die Kinder in ihrem nahen Umfeld wie ihren Familien, in der Kita, in der Schule oder im Internet erleiden, weitgehend unsichtbar. Bis heute werden diese häufig stillschweigend akzeptiert, heruntergespielt oder sogar gerechtfertigt. Die betroffenen Mädchen und Jungen haben zu oft niemanden, dem sie sich anvertrauen können und werden häufig nicht ernst genommen. Weiterlesen im aktuellen FKP-Newsletter

Studie: Mehr psychische Probleme bei Kindern in der Corona-Krise

Hamburg (dpa) – Sie sind häufiger gereizt, niedergeschlagen oder können schlecht einschlafen: Die Corona-Krise hat die Lebensqualität und psychische Gesundheit von vielen Kindern und Jugendlichen in Deutschland einer neuen Studie zufolge verschlechtert. Betroffen seien vor allem Kinder aus sozial schwächeren Familien, sagte die Leiterin der sogenannten Copsy-Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), Ulrike Ravens-Sieberer.

Freundschaften leiden unter mangelnden Kontakt: „Die meisten Kinder und Jugendlichen fühlen sich belastet, machen sich vermehrt Sorgen, achten weniger auf ihre Gesundheit und beklagen häufiger Streit in der Familie.“ Bei jedem zweiten Kind habe das Verhältnis zu seinen Freunden durch den mangelnden physischen Kontakt gelitten.

Die Copsy-Studie war laut UKE die erste bundesweite Studie ihrer Art. Die Wissenschaftler befragten in Zusammenarbeit mit infratest dimap zwischen 26. Mai und 10. Juni mehr als 1000 Kinder und Jugendliche zwischen 11 und 17 Jahren per Online-Fragebogen zu ihrer aktuellen Situation. Auch mehr als 1500 Eltern von Kindern zwischen 7 und 17 Jahren nahmen teil. Um herauszufinden, wie sich die Werte verändert haben, verglichen sie die UKE-Forscher mit vor der Corona-Krise erhobenen Daten bundesweiter Studien. Stimmung in den Familien hat sich verschlechtert: Die Ergebnisse sollen Handlungsempfehlungen für die Prävention liefern. „Wir brauchen dringend Konzepte, wie wir die Familien in belasteten Phasen besser unterstützen können“,

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Pädiatrische Versorgung und Frühe Hilfen

Fragen der ambulanten pädiatrische Versorgung und Frühe Hilfen widmet sich die aktuellen Ausgabe der „Frühen Hilfen“ mit einem Schwerpunktthema. Inhalte sind u.a.:

  • Ergebnisse aus der NZFH-Forschung „ZuFa-Monitoring“,
  • Einblicke in das Projekt „Interdisziplinäre Qualitätszirkel“,
  • Informationen zu Beratungsangeboten für Familien.

Zum Schwerpunktthema der Frühen Hilfen aktuell 2/2020 geht es hier:

JUGENDSTUDIE 2020: Was interessiert und bewegt Jugendliche in Baden-Württemberg?

Für die vom Kultusministerium in Kooperation mit dem der Landesschülerbeirat (LSBR), und der Jugendstiftung Baden-Württemberg beauftragte Jugendstudie 2020 wurden über 2.300 Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 12 und 18 zu ihren Ansichten, Wünschen und Vorstellungen befragt: Freundschaft, Geld, Medien, Schule, Freizeit, Engagement, Werte und Zukunft gehören ebenso zum Fragenkatalog, wie die Themen „Ab ins Ausland – oder?“ und „Politik und du“. Familie, Gesundheit und Freundschaft sind die Lebensbereiche, die den Jugendlichen in Baden-Württemberg besonders wichtig sind.

Eine Zusammenfassung der Studie finden Sie hier:

Ein Download der Studie finden Sie hier: