Improvisation ist alles: Eltern während der Corona Krise

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Arbeits- und Familienleben stehen im Mittelpunkt der neuesten Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsschutz: Rund 10,6 Millionen erwerbstätige Eltern sind von den Schließungen von Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen betroffen. Die Studie gibt quantitative und qualitative Einblicke in die Situation der von der Schließung von Kindertagesstätten (Kitas) und Schulen betroffenen Elterngruppen sowie der Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt seit den Monaten des Lockdowns. Vier relevante Themenbereiche werden detailliert besprochen:

  • Eltern in systemrelevanten Berufen,
  • Homeoffice,
  • Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern
  • psychologische Folgen der Krise.

Die Studie des Bundesinstituts für Bevökerungsschutz finden Sie hier:

Familienzentren stärken

Die Stärkung von Familienzentren ist eine zentrale Maßnahme zur Unterstützung von Familien in der Kommune.

Der Deutsche Verein zur Stärkung von Familienzentren hat, unter maßgeblicher Beteiligung unseres Vorstandsmitglieds Herrn Patrik Hauns, Empfehlungen für die Umsetzung entwickelt. Die Empfehlungen finden Sie hier:

Info und Kontakt: Dörthe Gatermann, Referentin im Arbeitsfeld II Kindheit, Jugend, Familie, Soziale Berufe
Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V,. Telefon: 030 62980 321 , E-Mail: gatermann@deutscher-verein.de  

Corona-Soforthilfeprogramm

Das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg hat ein Corona-Soforthilfeprogramm für Kinder und Jugendliche im Höhe von 150.000 Euro veröffentlicht.

Im Alltag müssen viele Kinder aufgrund der Corona-Pandemie nach wie vor auf die üblichen Sozialkontakte verzichten. Gerade in armutsgefährdeten Haushalten laufen sie Gefahr, stärker in ihrer Entwicklung eingeschränkt zu werden.

Gesucht werden kreative Lösungen, die Kinder und Jugendliche ansprechen und sie wieder stärker miteinander in Kontakt bringen.

Vereine, Verbände und rechtsfähige Initiativen, die sich bereits bei der Prävention von Kinderarmut engagieren, sowie Städte und Gemeinden, Stadt- und Landkreise können dafür eine Förderung in Höhe von bis zu 2.500 Euro beantragen, wenn sie damit ein geeignetes pädagogisches Konzept verbinden.

Der Antragszeitrum bezieht sich auf Maßnahmen, die zwischen 1. Mai 2020 und 31. August 2020 durchgeführt wurden bzw. noch werden. Weitere Informationen, Aufruf und Antragsformularfinden Sie hier: à „Förderaufruf Soforthilfe für Kinder und Jugendliche“

Förderaufruf „Elternmentorenprogramme“

Der Förderaufruf „Elternmentorenprogramme“ zielt auf die Stärkung von nachhaltigen Beteiligungsformen für Eltern mit Migrationshintergrund

  • am Bildungsweg ihrer Kinder sowie
  • an den Regelstrukturen der Kommunen / des Bildungswesens

Gefördert werden können beispileweise:

  • Maßnahmen zur Gewinnung und Qualifizierung von haupt- und ehrenamtlich Tätigen,
  • Maßnahmen zur Förderung der Elternbeteiligung,
  • Maßnahmen zur Vernetzung,
  • Veranstaltungen zu Erfahrungsaustausch, Wissenstransfer, Qualitätsentwicklung und Vernetzung.

Es stehen Mittel von bis zu 320.000 Euro zur Verfügung. Die Vergabekriterien, den Aufruf und das Antragsformular finden Sie hier:

Bewerbungsfrist: 14. August 2020.

Förderaufruf: „Wir gehören dazu – Strategien zur Verbesserung der Chancen von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund“

Mit dem Förderaufruf sollen zivilgesellschaftliche Organisationen zum Aufbau neuer Projekte ermutigt werden, neue Ideen, Methoden und Wege auszuprobieren. Förderfähig sind :

  • Projekte, die der Armutsgefährdung von Kindern mit Migrationshintergrund entgegenwirken,
  • Projekte, die zur Verbesserung von Teilhabechancen trotz Armutsgefährdung beitragen.

Näheres zu den Vergabekriterien der Fördermittel in Höhe von bis zu 300.000 Euro, den Aufruf und die Antragsformular finden Sie hier:

Bewerbungsfrist: 14. August 2020.