Prävention gegen Kinderarmut

  • Die FamilienForschung Baden-Württemberg hat Erfahrungen und Vorgehensweisen verschiedener Präventionsnetzwerke praxisnah bilanziert. Die Dokumentation, die viele Ideen bietet um selbst in diesem Themenfeld aktiv zu werden, finden Sie hier:
  • Einen Film über die beispielhafte Arbeit des Präventionsnetzwerks Schorndorf finden Sie hier:
  • Informationen über das Projekts des Kultusministeriums Schule macht Stark finden Sie hier:
  • Das Maßnahmepaket gegen Kinderarmut des Sozialministeriums BW finden Sie hier:
  • Teilhabechancen von Kindern verbessern – aber wie? Teilen Sie Ihre Erfahrungen und Einschätzungen bis zum 5. Oktober. Zum Beteiligungsportal des Landes geht es hier:

Chronologie der Pandemie

Eine Chronologie der Krisenmaßnahmen des Bundes in der Corona-Pandemie unter Berücksichtigung von Kinder-/Jugendbelangen finden Sie hier:

Eine Zwischenreflexion über die ersten sechs Monaten der Krisenbewältigung hier:

Beide Veröffentlichungen dienen dem Ziel, Ankerpunkte für einen anderen Umgang und für sozial inkludierende Handlungsstrategien durch Politik und Praxis zu benennen.
Die Entwicklung zwischen März und August 2020 wird unter dieser Perspektive auf Grundlage einer Recherche zusammengefasst, die auf rund 60 Publikationen (wissenschaftliche Untersuchungen, Stellungnahmen und Positionspapiere, Reportagen, Praxis- sowie Presseberichte) beruht.

Zu den Autorinnen:

Gerda Holz, Preisträgerin 2020 des Carola Gold-Preis, Seit über 30 Jahren forschend und beratend tätig in den Arbeitsschwerpunkten „Armut und Soziale Ausgrenzung“, insbesondere zu den Themen „Kinder-/Jugendarmut“ sowie „Strategien zur kindbezogenen Armutsprävention“. Sozialarbeiterin grad., Diplom Politikwissenschaftlerin, tätig am Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e.V.

Dr. Antje Richter-Kornweitz, seit über 20 Jahren forschend und beratend tätig in den Arbeitsschwerpunkten „Soziale Lage und Gesundheit“ sowie Strategien zur kindbezogenen Armutsprävention. Leitet die Koordinierungsstelle „Präventionsketten Niedersachsen – Gesund aufwachsen für alle Kinder!“ (https://www.praeventionsketten-nds.de/) . Dipl. Pädagogin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, tätig bei der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V.

Bundes-Kabinettsbeschluss schreibt Armut fort

Das Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf zur Ermittlung von Regelbedarfen bei Hartz IV-Leistungen beschossen. Der Beschluss wird von vielen Seiten kritisiert, etwa von der Diakonie Deutschland. Die ermittelten Regelsätze reichten nicht annähernd aus, um Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.

Dabei hatte das Bundesverfassungsgericht 2010 geurteilt, dass die Hartz-IV-Regelsätze für Erwachsene, Kinder und Familien dem Grundrecht auf ein menschenwürdigen Existenzminimums entsprechen müssen.

Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik: „Die heute vom Kabinett beschlossene Regelsatzberechnung schreibt die Fehler der Vergangenheit fort. Es werden beliebig Regelsätze festgelegt, die Armut manifestieren und eine Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben erschweren. Kinder aus Familien, die von der Grundsicherung leben, sind besonders betroffen. Schon jetzt gehören sie zu den Bildungsverlierern, weil ihnen die notwendige Ausstattung fehlt und sie nicht mithalten können.“

Stabwechsel im Vorstand des Netzwerks Familie Baden-Württemberg

Wir verabschieden und danken Hilde Huber für Ihr langjähriges Engagement und begrüßen unsere neue Erste Vorsitzende, Iris Fahle.

Lesen Sie hier das Grußwort der Ersten Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Netzwerk Familie Baden-Württemberg:

Liebe Mitglieder und Engagierte,

Familie, Arbeitgeber und Kommunen stehen vor vielfältigen und äußerst komplexen Herausforderungen bei der Vereinbarung von Familie und Beruf heute und in der Zukunft. Es geht darum, die richtigen Weichen zu stellen, um das Zusammenleben von Familien, die Berufstätigkeit sowie die Versorgung und Betreuung von Kindern wie von älteren Angehörigen zu ermöglichen.

Die jüngste Krisenzeit, hervorgerufen durch das Corona-Virus, hat verdeutlicht, wie unvorhergesehen der Familienalltag sich verändern kann – keine KiTa-Betreuung, Homeschooling und Homeoffice sind Beispiele dafür. Auf derartige Herausforderungen müssen wir uns einstellen und reagieren. 

Daher braucht es, um Kommunen zukunftsfähig zu machen, unterstützende, familienfreundliche und nachhaltige Strukturen vor Ort. An dieser Gemeinwesenarbeit möchte ich gemeinsam mit Ihnen mitwirken.

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit!

Iris Fahle, Erste Vorsitzende AG Netzwerk Familie BW

Zentrale Würdigung der Prädikatskommunen 2019 und 2020

Es gibt Grund zu feiern! 15 Städte und Gemeinden haben 2019 / 2020 mit Erfolg ihre Familienfreundlichkeit auf Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität erstmals oder zum wiederholten Male unter Beweis gestellt. Am Mittwoch, 07. Okt. 2020 werden im Ehrenbergsaal des Bürgerzentrums Bruchsal werden die Kommunen für die erfolgreiche Gestaltung ihres familienbewussten Handlungsprofils mit dem Qualitätsprädikat „Familienbewusste Kommunen Plus“ ausgezeichnet. Die Festrede hält Frau Staatssekretärin Bärbl Mielich, MdL .tattfinden kann. Hierzu laden wir alle Prädikatskommunen aus den Jahren 2019 und 2020 herzlich ein. Aus aktuellem Anlass muss unter Einhaltung der üblichen Schutzmaßnahmen (Abstands- und Maskenpflicht) die Teilnehmerzahl jedoch leider beschränkt werden, weshalb je Prädikatskommune maximal zwei Personen teilnehmen können. Hierfür bitten wir um Verständnis. Die betreffenden Prädikatskommunen werden schriftlich eingeladen.

Nähere Infos finden Sie auf der Webseite der Unternehmensgesellschaft: http://praedikat-familienbewusste-kommune-plus.de/