Hinweise zum Datenschutz

Die Betreiber dieser Seiten nehmen den Schutz Ihrer persönlichen Daten sehr ernst. Wir behandeln Ihre personenbezogenen Daten vertraulich und entsprechend der gesetzlichen Datenschutzvorschriften sowie dieser Datenschutzerklärung.

Die Nutzung unserer Webseite ist in der Regel ohne Angabe personenbezogener Daten möglich. Soweit auf unseren Seiten personenbezogene Daten (beispielsweise Name, Anschrift oder E-Mail-Adressen) erhoben werden, erfolgt dies auf Grund gesetzlicher Gestattung oder aufgrund Ihrer Einwilligung. Diese Daten werden ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung nicht an Dritte weitergegeben.

Wir weisen darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z.B. bei der Kommunikation per E-Mail) Sicherheitslücken aufweisen kann. Ein lückenloser Schutz der Daten vor dem Zugriff durch Dritte ist nicht möglich.

Den Datenschutzbeauftragten erreichen Sie unter info@netzwerk-familie-bw.de

1. Kontaktformular

Wenn Sie uns per Kontaktformular Anfragen zukommen lassen, werden Ihre Angaben aus dem Anfrageformular inklusive der von Ihnen dort angegebenen Kontaktdaten zwecks Bearbeitung der Anfrage und für den Fall von Anschlussfragen bei uns gespeichert. Diese Daten geben wir nicht ohne Ihre Einwilligung weiter. Sie willigen in die Verarbeitung Ihrer Daten zur Bearbeitung ihrer Anfrage ein, ebenso für den Fall, dass eine weitere Korrespondenz stattfinden soll.

Kommentarfunktion auf dieser Webseite

Für eventuell mögliche Kommentarfunktionen auf dieser Seite werden neben Ihrem Kommentar auch Angaben zum Zeitpunkt der Erstellung des Kommentars, Ihre E-Mail-Adresse und, wenn Sie nicht anonym posten, der von Ihnen gewählte Nutzername gespeichert.

Speicherung der IP Adresse 

Unsere Kommentarfunktion speichert die IP-Adressen der Nutzer, die Kommentare verfassen. Da wir Kommentare auf unserer Seite nicht vor der Freischaltung prüfen, benötigen wir diese Daten, um im Falle von Rechtsverletzungen wie Beleidigungen oder Propaganda gegen den Verfasser vorgehen zu können.

Dauer der Speicherung

Ihre personenbezogenen Daten werden für die Dauer von 3 Monaten nach Ihrer Kontaktaufnahme bei uns gespeichert beziehungsweise bis zum Widerruf der Einwilligung.

Betroffenenrechte 

Sie haben das Recht, Auskunft über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen. Außerdem können Sie von uns zu verlangen, dass Sie betreffende unrichtige personenbezogene Daten unverzüglich berichtigt oder gelöscht werden und die Verarbeitung eingeschränkt wird. Ferner haben Sie das Recht, Sie betreffende personenbezogene Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten und diese Daten einem anderen Verantwortlichen zu übermitteln.

Sie haben ein Widerrufsrecht, d.h. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen.

Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt.

Sind Sie der Ansicht, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die Datenschutzgrundverordnung verstößt, haben Sie unbeschadet anderweitiger Rechtsbehelfe das Recht auf Beschwerde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde:

Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit
Königstraße 10a
70173 Stuttgart.

Thema Wohnen – Herbst-Netzwerktagung am 15. November 2017 in der L-Bank Stuttgart

Qualitätsprädikat Familienbewusste Kommune Plus
Nach dem morgendlichen traditionellen Willkommenskaffee und einleitenden Worten von Hilde Huber als Vereinsvorsitzende informierten Vertreter aus Kommunen, die 2015 erstmals das Qualitätsprädikat Familienbewusste Kommune Plus verliehen erhalten haben im Rahmen eines Podiumsgespräches über ihre Erfahrungen, Hintergründe und vor allem über die Fortentwicklung ihrer Kommune nach der Prädikatisierung. Bürgermeister Matthias Kraut aus der Gemeinde Sontheim/Brenz berichtete, das Prädikat sei nicht nur eine Auszeichnung und Würdigung für alle Menschen in der Gemeinde, die sich für die familienfreundliche Entwicklung der Kommune eingesetzt hätten, sondern gleichzeitig auch Motivation und Ansporn gewesen, den beschrittenen Weg fortzuführen. In Sontheim habe man im Ergebnisbericht manche Anregung zur Fortentwicklung erhalten, die Eingang in das Gemeindeentwicklungskonzept gefunden hätten. Auch Cornelia Rösner, Amtsleiterin in Rheinfelden konnte über sehr positive Auswirkungen aus der Prädikatisierung berichten. Familienbewusstes Handeln sei auch in Rheinfelden Teil des Stadtentwicklungskonzeptes. Aus der Ergebnisdarstellung in Form einer Spinnengrafik habe man sehr deutlich erkennen können, wo noch Verbesserungspotentiale vorhanden seien. Die Ergebnisse aus der Qualitätsprüfung betrachte die Stadt Rheinfelden nicht nur als Dokumentation, sondern als wichtigen Handlungsrahmen für möglichst effektives nachhaltiges Weiterentwickeln. Patrik Hauns, Amtsleiter in Bruchsal informierte darüber, dass die Ergebnisse aus der Qualitätsprüfung wertvolle Handlungsansätze für die Stadt aufgezeigt habe die zwischenzeitlich in die Sozialplanung aufgenommen wurden. Auch habe das Qualitätsprädikat eine enorme Wirkung im Hinblick auf die Außensicht der Kommune, denn sie könne nun nicht nur basierend auf Vermutungen und Annahmen, sondern auf der Grundlage eines qualifizierten Prüfverfahrens jetzt von sich behaupten, tatsächlich familienbewusst zu agieren, was für die Stadt ein sehr wichtiger Standortfaktor darstelle. Auf die Frage von Moderator Hansjürgen Meinhardt, zweiter Vereinsvorsitzender über die Zukunft des Qualitätsprädikates in der jeweiligen Kommune antworteten alle drei Podiumsgäste, dass ihre Kommunen sich nach Ablauf der vierjährigen Geltungsdauer des Prädikates im Jahre 2019 auf jeden Fall wieder um diese Auszeichnung bewerben werden.

Wohnraumproblematik – Wege aus der Wohnungs- und Mietpreisnot
Im Anschluss an diese Moderationsrunde war die Wohnraum- und Mietpreisproblematik in den Städten und Gemeinden ein weiteres Tagungsthema. Alexander Grünenwald von der BauWohnBeratung Karlsruhe informierte mit seinem Impulsreferat über wohnungswirtschaftliche Hintergründe, Lösungsansätze und Herausforderungen für Kommunen und Lokale Bündnisse. Angesichts des demografischen Wandels gelte es, kreative Lösungen mit individuellen Wohnkonzepten zu finden. Er nannte verschiedene Ursachen, die zur heutigen Wohnraumproblematik geführt hätten, die insbesondere dadurch gekennzeichnet sei, dass zu wenig bezahlbare Wohnungen zur Verfügung stehen. Er sehe jedoch auch durchaus Chancen diese Problematik zu bewältigen. Es gelte, jenseits der klassischen Wohnsituation, Gestaltungsmöglichkeiten für neue Lebensformen zu finden. Hier seien insbesondere gemeinschaftliche Wohnformen zu nennen. Diese leisten nicht selten einen erheblichen Beitrag zu mehr sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit und können zu messbaren volkswirtschaftlichen Einsparungen führen. Anhand zahlreicher Beispiele aus dem Land stellte er verschiedene Arten zukunftsorientierter bezahlbarer Wohnformen vor. Im Detail verweisen wir hierzu aus seine Vortragspräsentation, die wir diesem Bericht zum Download angefügt haben.

Die L-Bank informiert: Angebote zur Wohnraumförderung
Peter Jakob, Bankfachwirt überbrachte die Willkommensgrüße der L-Bank als Hausherrin. Er referierte über Fördermöglichkeiten der L-Bank und zeigte auf, inwieweit auch in heutiger Zeit durch zinsgünstige langfristig angelegte Förderprogramme seitens des Landes, wie auch der L-Bank Erleichterung bei der Finanzierung entsprechender Projekte möglich sei. Auch hierzu verweisen wir auf die zum Download bereitstehende Vortragspräsentation.

Erfolgreiche Wohnkonzepte
Im Anschluss daran berichteten im Rahmen von Kurzbeiträgen Vertreter verschiedener baden-Württembergischer Kommunen über erfolgreiche Wohnkonzepte in ihren Städten und Gemeinden. Für die Stadt Ludwigsburg wurde das Modell „Fair Wohnen“ angesprochen, welches das Mietpreisniveau nach der Höhe des Einkommens der einzelnen Mieter bemisst. Bürgermeister Josef Pfaff aus Burgrieden informierte über das dortige Modell des „Allengerechten Wohnens“, einem sehr erfolgreichen Mehrgenartionenquartier und Bürgermeister Thomas Hölsch stellte das in Dusslingen erfolgreich praktizierte Projekt der „Sozialen Quartiersentwicklung“ vor.

Mieterbund-Landesvorsitzender Rolf Gaßmann gab einen Überblick über die Mietpreissituation bei den insgesamt ca. 170.000 Mieterfamilien, die der Deutsche Mieterbund Baden-Württemberg derzeit vertrete. Er bestätigte die von seinen Vorrednern erwähnte Problematik und forderte insbesondere auch die Politik auf, sich für eine nachhaltige Änderung der Situation einzusetzen.

Der sich anschließende nachmittägliche Programmteil, hatte die Erarbeitung von Vorschlägen für das künftige Wirken der Arbeitsgemeinschaft Netzwerk Familie Baden-Württemberg zum Inhalt. Im Rahmen eines Strategie-Workshop bei der Frühjahrstagung 2015 hatte sich die AG unter der Moderation durch Christoph Weinmann letztmals mit Zielsetzungen und Maßnahmen für einen mehrjährigen Zeitraum befasst. Nachdem diese Zielsetzungen und Maßnahmen, wozu auch die Umwandlung der bisherigen AG in einen eingetragenen Verein zählte, in der Zwischenzeit erfolgreich umgesetzt werden konnten, galt es nunmehr die Wünsche, Erwartungen und Anregungen, aber auch Blitzlichter und Highlights aus den Bündnissen und Kommunen zu erfahren, um daraus einen Zweijahresplan für die Vereinsarbeit entwickeln zu können.

In zwei parallel stattfindenden Workshops diskutierten die Teilnehmer unter der Moderation von Christoph Weinmann und Andreas Reuter u.a. die zentrale Fragestellung nach dem Mehrwert, welche die Arbeitsgemeinschaft für ihre Mitglieder erbringt und wie hieraus ein fruchtbarer gegenseitiger Austausch untereinander auch zukünftig gestaltet werden könne. Am Ende war man sich einig darüber, dass der gegenseitige persönliche Austausch und das voneinander Lernen auch weiterhin ein wichtiger Bestandteil der Kommunikation zwischen den Mitglieder darstellen soll. Um hierbei insbesondere das persönliche Gespräch suchen zu können wurde u.a. der Vorschlag unterbreitet, ab 2018 nur noch eine zentrale Netzwerktagung pro Jahr anzubieten und anstatt der zweiten Netzwerktagung je ein Regionaltreffen in den vier Regierungsbezirken mit Themen aus dem dortigen regionalen Bereich durchzuführen. Über die zahlreichen Anregungen und Ergänzungswünsche hat nunmehr der Vereinsvorstand noch zu befinden.

Präsentation Fördermöglichkeiten der L-Bank  

Präsentation Wohnraum- und Mietpreisproblematik

Stadt Biberach an der Riss erhält Prädikat »Familienbewusste Kommune Plus«

Die Stadt Biberach erfüllt die Voraussetzungen des Prädikats nicht nur, sie erfüllt sie in herausragender Weise. Das berichtete Hans Georg Kraus, der Vorsitzende des Expertenbeirates Qualitätsprädikat „Familienbewusste Kommune Plus“ und frühere Erste Bürgermeister und Sozialdezernent der Stadt Ravensburg im Rahmen einer Feierstunde im Rathaus und überreichte Oberbürgermeister Norbert Zeidler das Qualitätsprädikat „Familienbewusste Kommune Plus“ der Arbeitsgemeinschaft Netzwerk Familie Baden-Württemberg e. V.

 

Qualitätsprädikat „Familienbewusste Kommune Plus“ Ausschreibung 2017

Ist unsere Kommune in den 11 Handlungsfeldern richtig aufgestellt?
Gibt es Empfehlungen, wie unsere Kommune nachhaltig gefördert und gesichert werden kann?
Ist Familienlebensqualität in unserer Kommune als Standortfaktor wirklich erkannt?

Immer öfter stellen sich Bürgermeister und Gemeinderäte diese und ähnliche Fragen. Das Qualitätsprädikat „Familienbewusste Kommune Plus“ gibt als Angebot für baden-württembergische Kommunen Antworten auf diese Fragestellungen. Es schafft klare Voraussetzungen für ganzheitliches und nachhaltiges familienbewusstes Denken und Handeln in der Kommune. Auch die wichtige Vernetzung mit der lokalen Wirtschaft wurde berücksichtigt – deshalb das „Plus“ im Titel.   Hier finden Sie die Ausschreibung des Qualitätsprädikats 2017. Eine umfassende Beschreibung des Produkts und seiner Qualitäten finden Sie in unserer Infobrosch2017-Web.

„Mehr Familie – In die Zukunft, fertig, los“ Frühjahrstagung am Mittwoch, 24. Mai 2017 im Hospitalhof, Büchsenstraße 33, Stuttgart

 

„Mehr Familie – In die Zukunft, fertig, los“

So lautete das Motto des diesjährige Aktionstages der Bundesinitiative „Lokale Bündnisse für Familie“ im Mai 2017. Auch unsere Frühjahrsnetzwerktagung steht unter diesem Motto. Als Netzwerkknoten der Lokalen Bündnisse in Baden-Württemberg leistet die Arbeitsgemeinschaft damit gleichzeitig einen eigenen Beitrag zur diesjährigen Bundesaktion.

Informationen, Handlungsansätze, Best-Praxis-Beispiele
Es ist ein wichtiges Anliegen, die Tätigkeitsspanne der Arbeit in den Lokalen Bündnissen und in den Kommunen im Bereich des familienbewussten Handelns in ihrer Breite darzustellen, sowie anhand von Best-Praxis-Beispielen Handlungsansätze aufzuzeigen und dadurch neue Impulse für die famiienorientierte Arbeit vor Ort zu geben. Referent zu diesem Thema war am Vormittag Lars Krumrey von der Servicestelle der Lokalen Bündnisse in Berlin.

Im Anschluss daran hat Herr Dr. Torben Sammet, Leiter des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg über aktuelle Initiativen des Landes auf dem Gebiet der Gesundheitsprävention und -förderung informiert und vor allem die Frage aufgegriffen, was Lokale Bündnisse und Kommunen hierzu beitragen können.

Lokale Bündnisse und Kommunen in Baden-Württemberg
Den Nachmittag nutzten wir, um im Sinne des Netzwerkgedankens die Arbeit der Lokalen Bündnisse und Kommunen in Baden-Württemberg in den Mittelpunkt zu stellen. Unter der Moderation von Andreas Reuter vom Kommunalverband für Jugend und Soziales wurde Gelegenheit zum gegenseitigen  Meinungsaustausch gegeben. Denn die Netzwerkarbeit im Sinne eines „Voneinander Lernens“ ist ein sehr wichtiger Bestandteil des Tätigkeitsprofils unserer Arbeitsgemeinschaft.

 

 

Förderpreis „Gesunde Kommune 2016“: Bruchsal und Riegel sind Preisträger!

Die Arbeitsgemeinschaft der Ersatzkassen Baden-Württemberg lobte auch 2016 den „B52-Förderpreis Gesunde Kommune“ aus. Mit dem B 52-Förderpreis werden Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg ausgezeichnet, die nachhaltig die Gesundheit Ihrer Bürger fördern. Die Schirmherrschaft über den B 52-Förderpreis hatten Barbara Bosch, bisherige Präsidentin des Städtetages Baden-Württemberg, sowie Roger Kehle, Präsident des Gemeindetages Baden-Württemberg, übernommen.  „B52“ steht für den Anteil der Bevölkerung in den Ersatzkassen – 52% der Bevölkerung ist bei den Ersatzkassen krankenversichert.

Der Förderpreis, dieser ist in Anlehnung des Namens „B52“ auch mit jeweils 5.200 € dotiert, wurde insgesamt fünf Kommunen in Baden-Württemberg zuerkannt. Neben der Großen Kreisstadt Weinheim und den Gemeinden Rangendingen und Hohenstein wurden auch unsere Mitgliedskommunen Riegel und Bruchsal ausgezeichnet. Die Jury würdigte damit die hervorragenden und innovativen Leistungen und Ansätze der kommunalen Gesundheitsförderung vor Ort. Die Preisträger haben gezeigt, dass sie „Verantwortung für die Gesundheit ihrer Bevölkerung übernehmen“, so die Jury. Wir gratulieren unseren Mitgliedskommunen Riegel und Bruchsal ganz herzlich für ihre hervorragende Arbeit im Bereich der Kommunalen Gesundheitsprävention.

Besonders freut uns in diesem Zusammenhang die Aussage des Bürgermeisters von Riegel, Herrn Markus Jablonski. Seine Gemeinde wurde mit dem von unserer AG Netzwerk Familie verliehenen Prädikat „Familienbewusste Kommune Plus 2015“ ausgezeichnet. Die dabei gewonnene Erkenntnis, dass im Bereich der Kommunalen Gesundheitsprävention deutlicher Handlungsbedarf besteht, bildete die maßgebliche Motivation für Verbesserungen und wird nun mit der Preisauszeichnung erfolgreich gewürdigt.