SAVE THE DATE: Netzwerktagung 2020 – „Rund ums Quartier“  – Mitgliederversammlung – Prädikatsverleihung „Familienbewusste Kommune Plus“ – Mittwoch, 27. Mai 2020

Die Netzwerktagung 2020 findet in der L-Bank, Börsenstraße 1 in 70174 Stuttgart statt.

Wir freuen uns sehr, hochrangige ReferentInnen zu begrüßen:

Herrn Benjamin Lachat, Städtetag Baden-Württemberg
Frau Elisabeth Stauber, Stadt Tübingen,

Herrn Harald Enderle, Stiftung Liebenau.

Die Festrede zur Prädikatsverleihung Familienbewusste Kommune Plus hält Frau Staatssekretärin Bärbl Mielich, MdL.

Es erwartet Sie ein informativer Fachtag, interessante Begegnungen, anregende Gespräche und umfassende Gelegenheit zum Netzwerken.

Nähere Informationen zu Ablauf und Programm veröffentlichen wir zu gegebener Zeit an dieser Stelle.

SAVE THE DATE: Beteiligungswerkstatt gegen Kinderarmut am 05.03.2020 von 15:00 – 19:00 Uhr in Stuttgart

Wir sind zu Gast beim Jungen Ensembles Stuttgart und haben die einmalige Gelegenheit, im Anschluss an die Beteiligungswerkstatt an der Generalprobe des Stückes: „Wir so: Welt retten“ teilzunehmen.

Beteiligen Sie sich! Wir freuen uns auf Sie!

Kontakt: Kim Hartmann | Tel.: 0711 26 33-1141 |  hartmann@caritas-dicvrs.de

Weitere Informationen finden Sie hier:  www.mach-dich-stark.net und hier:  www.facebook.de/starkmacher

 

INFO: Kim Hartmann, Koordinatorin MACH DICH STARK

TEl. 0711 26 33-1141 | hartmann@caritas-dicvrs.de

www.mach-dich-stark.net | www.facebook.de/starkmacher

Rückblick Netzwerktagung 2019 – „Miteinander in aller Vielfalt“ 

Erfolgreich im Netzwerken – Erfolgreich im Miteinander

Was gute Netzwerkarbeit bedeutet und wie aktuelle Themen bestens in den Mittelpunkt gerückt werden könnten, zeigte ein weiteres Mal die Jahrestagung des Netzwerks Familie Baden-Württemberg mit einem umfangreichen Programm. Der Einladung des Vorstandes folgten wiederum zahlreiche Mitglieder des Netzwerks und Interessierte aus unterschiedlichsten Regionen und Einrichtungen des Landes. Hauptamtliche wie  ehrenamtliche MItarbeitende der baden-württembergischen Bündnisse fanden den Weg in die ansprechenden Räume der L-Bank. Bei bester Bewirtung ließ es sich gut tagen.
Die hochkarätigen Referenten

Martin Müller, Fachberatung Bürgerschaftliches Engagement, Städtetag BW
# Dr. Joachim Bläse, Erster Bürgermeister Schwäbisch Gmünd
# Faris Abbas, Referent des Sozialdezernenten der Stadt Karlsruhe
# Dr. Christine Weber-Schmalzl, Referentin für Sozial- und Eingliederungshilfe im Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg

verstanden es auf das Trefflichste, die Themen lebhaft zu vermitteln, konkret zusammenzufassen und die Quintessenz zu bündeln. Dabei kam auch die Diskussion und direktes Nachfragen nicht zu kurz. Ist doch das „Voneinander Lernen“ eine zentrale Aufgabenstellung des Netzwerkes, so die Vorsitzende Hilde Huber.
Alle Teilnehmenden betonten am Ende der Veranstaltung die Wichtigkeit des „sich Kennens“ – und des „sich Austauschens“.

 
Gestärkt in der Gemeinschaft der Netzwerkfamilie und mit neuen Ideen verabschiedeten sich die Teilnehmer in die „Homezone“.
 
Großer Dank gilt Vorstandsmitglied Herrn Patrik Hauns für die gelungene Moderation und der L-Bank für die Gastfreundschaft und die kulinarische Begleitung durch den Tag.

Landesweiten Aktionswoche „Armut bedroht alle“  14.10. – 20.10.2019

Nähere Informationen finden Sie hier:

Pressemitteilung des Sozial- und Integrationsministers Baden-Württemberg Manne Lucha

„Armut gibt es auch in unserem vergleichsweise reichen Land. Dass die Armutsgefährdungsquote in Baden-Württemberg niedriger ist als in anderen Bundesländern, macht es für den einzelnen Betroffenen nicht besser. Ich begrüße es sehr, dass die Landesarmutskonferenz und die Liga der freien Wohlfahrtspflege wie in jedem Jahr mit der landesweiten Aktionswoche ,Armut bedroht alle‘ auf diesen Umstand aufmerksam machen.

Dieses Jahr lautet das Thema ,Der Mensch ist mehr als eine Zahl‘. Dies trifft zu. Trotzdem müssen für wirkungsvolle Maßnahmen in der Armutsbekämpfung die wichtigsten Datengrundlagen stets aktuell zur Verfügung stehen. Deshalb hat das Land die wichtigsten Zahlen und Daten zum Thema Armut und Reichtum im Gesellschaftsmonitoring Baden-Württemberg veröffentlicht, wo sie jährlich fortgeschrieben werden.

(…) Vor allem die Bekämpfung der Kinderarmut ist mir ein wichtiges Anliegen. Kinder in Armut können nicht ausreichend am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Schon in der Schule haben sie schlechtere Chancen und können sich als Erwachsene nur noch schwer aus der Armut lösen. Deshalb werden wir das Jahr 2020 als Jahr gegen Kinderarmut gestalten. Hierzu wird gerade eine eigene Website mit wichtigen Informationen unter anderem zu Zuschüssen für Veranstaltungen vorbereitet. Den Landesbeirat zur Armutsbekämpfung und Prävention habe ich zur Mitwirkung an unserer Strategie gegen Kinderarmut ,Starke Kinder – Chancenreich‘ eingeladen.

Einer der ersten Bausteine der Strategie ist der Förderaufruf ,Starke Kinder‘ zur Einreichung von Projektanträgen gegen Kinderarmut im Rahmen des Europäischen Sozialfonds, der im August veröffentlicht wurde. Dieses Förderprogramm richtet sich vorrangig an benachteiligte Kinder und Jugendliche ab der 5. Klasse, die von gesellschaftlicher Marginalisierung und Armut bedroht sind.

Besonders erfolgreich und deshalb auch unterstützenswert sind für mich Präventionsnetzwerke gegen Kinderarmut vor Ort, die den Familien niedrigschwellige Beratungs- und Unterstützungsangebote zur Verfügung stellen, die in der Art einer Präventionskette aufgebaut sind, an den Lebenswelten der Kinder ansetzen und bei denen die wichtigsten Akteure zusammenarbeiten. Derzeit werden sechs Präventionsnetzwerke im Rahmen des Förderaufrufs ,Aktiv und gemeinsam gegen Kinderarmut und für Kindergesundheit‘ gefördert. Standorte sind Ravensburg, Ulm, Singen, Schorndorf, Stuttgart und Ortenaukreis. Den erfolgreichen Ansatz der Präventionsnetzwerke gegen Kinderarmut wollen wir im Land ausbauen und auch weiterhin Initiativen vor Ort unterstützen.

Langfristig ist unser Ziel, zur Bekämpfung von Kinderarmut eine Kindergrundsicherung einzuführen. Sie muss den Mindestbedarf jedes Kindes decken, sich daran orientieren, was Kinder und Jugendliche zu einem guten Aufwachsen brauchen und so Teilhabe für alle Kinder garantieren. Das Ministerium für Soziales und Integration arbeitet deshalb in einer Länderarbeitsgruppe mit, die hier ein umfassendes Konzept erarbeitet.“