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Armut beschämt die Gesellschaft – Fachtag zur Kinderarmut am 19.10.18 in der L-Bank in Stuttgart

 

Der Fachtag Kinderarmut begann mit zwei Fachreferaten. Silke Tophoven, Stadt Krefeld, erklärte das Konzept der Kommunalen Präventionsketten. Im Anschluss stellte Stefanie Bundel, FamilienForschung BW, den Armutsbericht des Landes Baden-Württemberg vor. Es galt neben aller Problematik auch ermutigende Perspektiven zum Thema Armut zu beschreiben. Festgestellt wurde, dass jedes fünfte Kind in Deutschland „arm“ aufwächst. Der Anteil der Kinder und Jugendlichen in Hartz IV-Familien liegt z.B. in Nordrhein-Westfalen bei 20 %, in Baden-Württemberg bei 8 %. Regional gibt es jedoch große Unterschiede. So liegt Pforzheim bei 21 % und Stuttgart bei 14 %, während Hohenlohe mit 1,2% einen weit besseren Wert aufweisen kann. Die Armut führt zu einer Einschränkung der Teilhabe der Kinder und Jugendlichen an Bildung und Kultur. Ebenfalls können Auswirkungen auf den gesundheitlichen Zustand nachgewiesen werden. Dies hat langfristig sehr negative Auswirkungen. Als Möglichkeit zur Verbesserung der Situation der Kinder  und Jugendlichen wurde die „Kommunale Präventionskette“ beschrieben. Es handelt sich dabei um ein geschicktes Zusammenwirken aller örtlichen Akteure. Eine Sache, die neben dem politischen Willen aber auch die notwendigen Finanzen braucht. Ein weiteres Thema war die Erreichbarkeit der betroffenen Familien und Kinder. In der kleinen Ausstellung im Foyer waren dazu die Chancenbrücke, Stuttgart, der Runde Tisch Kinderarmut, Tübingen, das KiWi Präventionsnetzwerk, Pforzheim, die Familienkarte der Stadt Freiburg, „Mach dich stark“, Caritas, Diözese Rottenburg-Stuttgart und vieles andere mehr zu erleben.

Im Anschluss zu den Vorträgen gab es ein Podiumsgesprächen mit Expertinnen aus der Praxis. Moderation: Jo Frühwirth.
Aus dem Podium waren: Luisa Boos, Kampagne gegen Kinderarmut – für eine Kindergrundsicherung, Rosemarie Daumüller, Landesfamilienrat Baden-Württemberg, Udo Engelhardt, Präventionsnetzwerk Singen,  Susanne Keefer, Gemeindeverwaltung Ammerbuch, Alexander Nöhring, Zukunftsforum Familie e.V. Berlin,

Brigitte Rösiger, Verband Alleinerziehender Mütter und Väter, Landesverband BadenWürttemberg e.V. (VAMV), Tanja Stricker, Zentrale Koordinierungsstelle Netzwerk Familienpaten BadenWürttemberg

Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war die Festrede von Bärbl Mielich, MdL, Staatssekretärin im Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg. Blitzlichter zeigten dabei die Profile der diesjährigen Prädikatskommunen und deren Ehrung durch die festliche Verleihung der Auszeichnung “Familienbewusste Kommune Plus”.

 

Der aktuelle Gesellschaftsreport der Familienforschung Baden-Württemberg: Familienarmut – ein Risiko für die Gesundheit von Kindern

Die Studie liefert aktuelle Zahlen, fundierte Analysen und weiterführende Hinweise auf das brisante Thema Kinderarmut / Kindergesundheit.
Der Report gibt zugleich auch Ausblick auf unsere Netzwerktagung am 19.10.18 in der L-Bank in Stuttgart (SAVE THE DATE), die ebenfalls dem Thema Kinderarmut unterstellt sein wird.

Hier der Link zum Download des Gesellschaftsreports : https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/soziales/familie/gesellschaftsreport-bw/

„Aktiv und gemeinsam gegen Kinderarmut und für Kindergesundheit“ – der aktuelle Förderaufruf des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg

Der Aufruf ist Bestandteil des Förderschwerpunkt „Starke Kinder“, mit dem Kinder in Baden-Württemberg gestärkt und geschützt werden sollen.  Neben
>> der Bekämpfung von Kinderarmut stehen
>> die Verbesserung der Kindergesundheit,
>> die Weiterentwicklung des Kinderschutzes,
>> die Stärkung der Partizipation von Kindern und Jugendlichen sowie
>> die Fortführung des Programms „STÄRKE“ auf dem Programm.

Insgesamt werden 400.000 Euro für den Aufbau von Präventionsnetzwerken gegen Kinderarmut mit dem Schwerpunktthema Gesundheit zur Verfügung gestellt.
Zur Beteiligung aufgerufen sind insbesondere sozialstrukturell besonders geforderte Kommunen, also Kommunen mit überdurchschnittlicher Armutsgefährdung und Benachteiligung von Kindern und Jugendlichen. Anträge werden bis zum 27.09.2018 entgegengenommen.

Hier der Link zum Förderaufruf des Sozialministeriums Baden-Württemberg: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderaufrufe/

Der Arbeitsplatz bleibt leer?! Potentiale entdecken, Chancen eröffnen.

Die Fachkräftesicherung ist eine Herausforderung für die Unternehmen, die angesichts des demografischen Wandels händeringend qualifi zierte Arbeitskräfte suchen. Darin liegt aber auch eine Chance für alle, die Arbeit suchen oder die gerne mehr arbeiten möchten.
Dazu gehören vor allem Frauen – unter ihnen viele Alleinerziehende. Bei ihnen liegt ein großes Potenzial. Sie sind motiviert, sie wollen auf eigenen Beinen stehen und für ihre Kinder sorgen. Beruf, Familie und Haushalt unter einen Hut zu bringen, das ist für alle Eltern ein Kraft aufwand. Für Alleinerziehende ist es eine besonders große Herausforderung. Die meisten bewältigen sie mit bewundernswerter Kraft , mit Mut und Organisationstalent. …mehr….

Handreichung Familienfreundliche Kommune

Zur Entwicklung einer kommunalen Strategie zur Verbesserung der Familienfreundlichkeit und Weiterentwicklung der Bündnisse für Familie stehen unseren Mitgliedern ein Expertenservice zur Verfügung. Dieser arbeitet aktuell auch an der Neuauflage der Handreichung.

Beispielhaft sei genannt:

Patrik A. Hauns
Themen: Familienfreundliche Stadtentwicklung, Demografische Entwicklung

Stefan Goller-Martin
Themen:  Bereich Kita – Bedarfsplanung und Kommunaler Familienbericht und Umsetzung, Integration  Themenbereich: Kommunales Integrationskonzept, Inklusion

Esther Hoffmann
Themen: kommunale Kinderarmutsbekämpfung, Kultur….

Andreas Reuter
Beratung und Unterstützung bei der Anwendung der Handreichung, Entwicklung von familienpolitischen Leitlinien, Vermittlung von Referenten

Weiter Themen können ebenfalls bedient werden.
Bitte wenden Sie sich
an die Geschäftsstelle, Kurt Lacher, info@netzwerk-familie-bw.de
oder Tel. 07471 708112.

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